Karrierefrauen – schön, verbittert und kinderlos!?

Wenn Männer Karriere machen, sind sie angesehen und gelten als einflussreich. Steigen Frauen auf, bleiben sie allein oder gelten als verbittert und kinderlos. Soll Frau dann überhaupt noch eine verantwortungsvolle Position anstreben?

Ein Kärntner Unternehmer propagiert in einem Interview mit der Kleinen Zeitung, dass er die Frauenquote erhöhen möchte, um aufzuzeigen welche Risiken, Opfer, „Scheiße“ (wörtliches Zitat) aber auch Möglichkeiten dadurch erreicht werden. Unter „Scheiße“ versteht er die Scheidungsraten die bei Karrierefrauen doppelt so hoch ist als normal, die Rekordzahlen von allein erziehenden Müttern und immens steigenden Psychiatriekosten.

Diese Ausführungen haben mich sehr zum Nachdenken veranlasst. Ich habe Inne gehalten, um zu überlegen ob ich beruflich Karriere machen möchte, wenn das mit so vielen Einbußen und möglichen bleibenden Schäden verbunden ist. Das Ergebnis – Ja ich bin bereit!
Nur weil sich manche Menschen die Geschlechtsstereotypen so verinnerlicht haben und diese ihre Menschenbilder prägen, kann doch jungen engagierten Frauen nicht der Mut genommen werden, beruflich erfolgreich zu werden.

Wir Frauen sind Kulturträgerinnen, übernehmen Verantwortung und leisten seit Menschengedenken einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft. Nur dass sich die „Einsatzgebiete“ von Haus, Garten und Kinder in Unternehmen und Gesellschaft verlagert haben. Wir sind bereit unsere Kompetenzen und Fähigkeiten im unternehmerischen Umfeld einzubringen und uns Respekt, Macht und Einfluss zu erarbeiten.

Daher mein Appell an alle Unternehmen: „Update your structure!“

Wir können nicht warten bis sich die Worte von PolitikerInnen in Taten verwandeln. Dafür haben wir nicht die Zeit! Wir müssen selbst handeln und konkrete Maßnahmen entwickeln, um den derzeitigen Zustand zu verbessern.

Und ich bin überzeugt, dass wir alle über das Ergebnis überrascht sind, wenn wir gemeinsam an einer Zukunft mit neuen Rahmenbedingungen arbeiten.

 

Verantwortungsbewusste Unternehmen können Strukturen 

schaffen, um „glückliche“ Karrierefrauen zu fördern, um das vorhandene Potenzial, Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen zu nutzen.

Dazu brauchen wir Rahmenbedingungen dieVereinbarkeit von Beruf und Familie möglich machen und Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Dafür ist eine Quote von 30% indiskutabel. Bei 2 Geschlechtern kann es nur eine Quote von 50% geben!

Wenn wir nichts verändern wird die Lage noch dramatischer und dann heißt die Überschrift:Karrierefrauen, klug, qualifiziert und nicht mehr am Kärntner Arbeitsmarkt verfügbar!

 

von Mag.a Isabella Hold
BFC Vorstandsmitglied
und BFC Projektmanagement

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