Zukunftsfähiges Wirtschaften. Beziehung zur Welt und zur Natur neugestalten.

Der Sinn der Wirtschaft liegt darin, Wohlstand und Sicherheit für alle zu erzeugen und Menschen dabei miteinander zu verbinden. Doch die Wirtschaft hat sich zu einem Monster entwickelt, das wenige sagenhaft reich macht, viele in Armut zurücklässt und dabei den Planeten zerstört.

„Covid19 sei Dank!“ Krisen decken Unzulänglichkeiten nämlich schonungslos auf. Den meisten hat die Pandemie überdeutlich gezeigt, wo wir das Rad überdreht haben. Zu viel Machthaberei, zu viel nutzloser Konsum, zu viel Gier und Ausbeutung, zu viel Gerissenheit und Respektlosigkeit, zu viel Effizienz, die uns verwundbar macht. Man sieht, wie zerbrechlich unser aller Lebensentwurf ist. Schmerzhaft erkennen wir endlich, dass Antworten für die Zukunft überwiegend in der Vergangenheit zu finden sind. „More oft he same“ wird nicht mehr funktionieren.

Mit den Sustainable Development Goals (SDG’s) https://sdgs.un.org/goals der Vereinten Nationen gibt es eine Vision einer greifbaren, guten Zukunft.

Im Jahr 2015 stimmten die Staats- und Regierungschefs der Welt 17 globalen Zielen zu (offiziell als Ziele für nachhaltige Entwicklung oder SDGs bekannt). Diese Ziele haben zwar die Kraft, bis 2030 eine bessere Welt zu schaffen, indem Armut beendet, Ungleichheit bekämpft und die Dringlichkeit des Klimawandels angegangen wird, aber es braucht dazu noch unglaublich viel Anstrengung und  Entschlossenheit. Von den Zielen geleitet, liegt es nun an uns allen – Regierungen, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit – endlich effektiv zusammenzuarbeiten, um eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

Ich bin überzeugt davon, es werden mehrig weibliche Entscheidungsträgerinnen, Unternehmerinnen und Politikerinnen sein, die Zukunft auf diese Nachhaltigkeitsziele auszurichten und mit unbändigem Mut, Kreativität und Durchschlagskraft umzusetzen.

Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit sind immer prozessorientiert. Es ist keineswegs zielführend oder gar langfristig nachhaltig dann und wann eine NGO ein bissl zu unterstützen. Es braucht jede Menge Hirnschmalz, Zeit und Kreativität die Prozesse im Unternehmen auf verantwortliches Wirtschaften auszurichten. Und es gibt dafür auch kein Patentrezept. Je nachdem, wie ernst es das Unternehmen mit dieser Verantwortung nimmt und in welchen Spielfeldern des Unternehmens (Markt, Mitarbeiter, Gesellschaft, Umwelt) Ziele definiert werden. Richtungsweisend und hilfreich sind genannte SDG’s der Vereinten Nationen.

Welche Maßnahmen müssen also eiligst Fahrt aufnehmen:  Expertisen in die politische Diskussion einbringen. Wirksam, öffentlich und nachvollziehbar. Angemessen auf die Tatsache reagieren, dass der Mensch zu einem bedrohlichen Einflussfaktor auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Korrekturen in Produktion und Konsum veranlassen, um ein gutes Leben auf Dauer möglich zu machen. Globalisierung korrigieren, Ungleichheiten bekämpfen, Bildung forcieren, digitale Kompetenzen anheben, überbordende Kohlendioxid Emissionen, Ressourcen-Verschwendung und schamlose Finanzgeschäfte besteuern, die Steuer-Schlupflöcher der Konzerngiganten schließen. Den alten Industrien die Ängste nehmen. Mut machen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Achtsamkeit und Verantwortung für die nächsten Generationen vor zügellosem Wachstum stellen.

Wenn die Pandemie im Griff ist, werden wir nicht mehr „Das geht nicht“ sagen können – wir werden „Wir wollen nicht“ sagen müssen. Und damit unseren Kindern endlich reinen Wein einschenken: Für euch sind wir nicht bereit, unser Leben zu ändern. Oder wir ändern es tatsächlich. JETZT SOFORT.

Nützliche Links: www.respact.at www.verantwortung-zeigen.at www.csr-circle.at www.globalcompact.at www.sdgwatch.at

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht!“

Marie von Ebener-Eschenbach

Ein Zitat von Marie von Ebener-Eschenbach bringt es auf den Punkt. Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Macht und Möglichkeit falsche Entwicklungen zu korrigieren. Zugegeben, Menschen in Entwicklungsländern haben es sicher schwerer, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, aber es gibt einige überraschende Pioniere am schwarzen Kontinent. Während die EU ewig lange an der gesetzlichen Reduzierung von Plastiksackerl bis ins Jahr 2025 schraubt, sind sie in Marokko, Mauretanien oder Tansania längst komplett verboten. Vorreiter Ruanda hat sogar eine eigene Plastikpolizei – und in Kenia zeigt sich, dass ein Bewusstseinswandel wichtiger ist als Verbote.

Unser Konsumverhalten hat enorme Auswirkungen.

Ein wichtiger Schritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit ist es, über das eigene Konsumverhalten und mögliche Alternativen nachzudenken. Denn unsere Konsummuster haben erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern. Oft gehen wir mit Lebensmitteln, elektronischen Geräten oder Kleidung sorglos um: wir verbrauchen gedankenlos und werfen Produkte oft wenig oder gar ungenutzt weg. Nicht selten kommt es darüber hinaus zu schweren Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit der Herstellung oder Entsorgung der von uns konsumierten Produkte: man denke an die Rohstoffe für unsere Handys, Sojaanbau für die Tiermast, Baumwolle für billige Kleidung, die skrupellose Entsorgung von giftigem Elektroschrott auf Müllkippen in Westafrika.

Nachhaltigkeit im Alltag ist eigentlich ganz einfach.

Das Zauberwort heißt „Information“. Nehmen wir die Berichte über das unsagbare Leid von Menschen und Tieren und kollabierenden Ökosystemen bewusster auf, die durch Egoismus, Bequemlichkeit, Geiz und Gier hervorgerufen werden. Muss es tatsächlich das T-Shirt um 5 Euro aus Fernost sein, Fleisch aus Massentierhaltung und schrecklichen Tiertransporten um die halbe Welt sein, Erdbeeren im Winter, kostbares Wasser für die Sommer-Berieselung von zubetonierten Plätzen in Tourismusorten, Energie aus fossilen Rohstoffen, in Plastikfolie verpackte Gurken etc. Können wir nicht mehr tun für Artenvielfalt und Biodiversität?

Ja wir können. Und wir müssen uns intensiv um Verbündete bemühen. Auch wenn es täglich ein Plädoyer für die wunder- und kostbare Schöpfung bedarf.

Nützliche Links: www.greenpeace.de www.klimabuendnis.at www.global2000.at www.wwf.at www.vierpfoten.at

Zur Person

Ursula Mayer. Steinbock 1966.

Kommunikationsfachfrau mit weit über drei Jahrzehnten nationaler und internationaler Erfahrung. Bedacht mit einigen „schicken Werbepreisen“.

2002 eigene Werbe- und PR Agentur mp.creations mit Kernkompetenzen CI/CD/Event gegründet. Vollschnäuzig von Werbung mit zu wenig Tiefgang, 2014 den Fokus auf die Spezialdisziplin CSR (Corporate Social Responsibility) gerichtet.

„Immer schneller, höher, weiter, billiger“. Das Ergebnis aus der Krise wird nicht sein, dass wir aus der Wachstumsspirale schlagartig ausbrechen können. Aber sie ermöglicht es uns über Alternativen nachzudenken und neu zu bewerten, was wir wirklich brauchen und was nicht. Lasst uns gemeinsam neue Wege einschlagen, regenerative Kulturen aufbauen, Ökosysteme wieder ins Gleichgewicht bringen, regionale Wirtschaftskreisläufe schließen und Rahmenbedingungen schaffen, die das Leben fördern, anstatt es zu boykottieren.

Das ist mein Angebot an mutige, empathische und wache Unternehmerinnen. Nachdenken, Verändern, Verbessern und mit tiefgreifender, SINNhaften Kommunikation begleiten.

Stolz auf Lieblingskundschaften wie Goerner Group (Verpackungsindustrie) und Ortner Group (Reinraumtechnik), die den Siegeszug beim TRIGOS (Österreichs renommiertester Nachhaltigkeitspreis) in der Kategorie Social Innovation & Future Challenges mit mp.creations an ihrer Seite vollbracht haben.

“Die Aussagen von Frau Spiegelfeld zeigen, wie ein Frauenanteil zur Imagepolitur verkommen kann – und dass mit einem Frauenanteil allein auch keine nur irgendwie feministisch geartete Politik herauskommt“ (Beate Hausbichler, 30. März 2021, Standard)

Für viele von uns ist die Chatnachricht zwischen Spiegelfeld und Schmid keine Überraschung. Genauso erleben wir einige Politikerinnen oder Frauen in Spitzenfunktionen, als steuerbare Marionetten der Männer. Sie manifestieren durch ihre Angepasstheit die alten Muster der patriarchalischen Welt und unterstützen somit die alten Machtverhältnisse. Sie schwimmen in den alten trüben Gewässern der tradierten Gesellschaft mit. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern ermöglichen keinen Fortschritt in der Gesellschaft und eine echte Chancengleichheit für ihre Geschlechtsgenossinnen.

Doch es gibt sie, die Gestalterinnen, aber eher im Verborgenen und oft für die große Öffentlichkeit unsichtbar. Damit meine ich innovative Gründerinnen, aber auch Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen, die Neues in die Wirtschaft und Gesellschaft bringen. Wir brauchen aber mehr davon, die sich mutig für einen Wandel zu mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einsetzen. Viel zu viele Frauen unterdrücken ihren Gestaltungs- und Machtanspruch. Dieser ist sehr oft mit Gefühlen der Angst – vor allem nicht von allen geliebt zu werden, überschüttet.

Ja, wer eine eigene Meinung hat, wird nicht von allen geliebt, insbesondere wenn auch Taten folgen. Mut gehört zu einer Tugend, die für uns Frauen noch ausbaufähig ist.

„Wann war ich das letzte Mal wirklich mutig?“ diese Frage sollte man sich öfters stellen.

Denn was ist das Gegenteil von Mut? Das ist nicht Feigheit, sondern Konformität – Anpassung, um geliebt zu werden. Das ist ein hoher Preis, den man zahlt und der nicht notwendig ist.

Ermutigen wir uns gegenseitig, uns weiterzuentwickeln und Dinge auszuprobieren, sodass wir nicht in der Ereignislosigkeit stecken bleiben und als Beobachterinnen in die Geschichte eingehen. Arbeiten wir an unserer Gestaltungskompetenz, konzipieren wir gemeinsam neue Projekte mit einem optimistischen Zugang zur Zukunft, auch in diesen sehr herausfordernden Zeiten.

Ich glaube fest an die Kraft der Frauen und ihre positive Gestaltungskraft für die Welt.

Der Frühling ist da, lasst alle guten Ideen an die Oberfläche kommen, damit sie einen Beitrag für die Zukunft leisten können.

Herzlich Willkommen im Business Frauen Center, gemeinsam schaffen wir alles! 

Ihre Daniela Stein

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Reise des Lebens: Über das Tagebuch-Schreiben

Reise des Lebens: Über das Tagebuch-Schreiben

12.000 Tage und noch ein paar mehr mein eigener Storyteller

Eigentlich sollte ich nach dieser Headline, wie vermutlich erwartet, eine professionelle Anleitung zum Tagebuchschreiben liefern. Verzeihen Sie! Ich mache es nicht, da es aus meiner Sicht so eine gar nicht gibt. Denn es geht hierbei um eine zutiefst persönliche Angelegenheit, die sich in keine Schablone zwängen lässt. Ist dieses Zwiegespräch mit sich selbst einmal zur Herzenssache geworden, funktioniert es ohnehin ganz von allein. Das ist meine Erfahrung – sie ist nun stolze 33 Jahre alt.

Wie alles begann

„Viel Schlaf!“ lautete meine müde Premieren-Eintragung am Neujahrstag des Jahres 1988. Und sie stand noch dazu in einem optisch zweifelhaften Kalender – ein gutgemeintes Werbegeschenk. Wie die Silvesternacht zuvor verlaufen war, an das kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich werde es wahrscheinlich auch nie mehr erkunden können, vielleicht auch ganz gut so. Seit diesem Zeitpunkt jedenfalls ist die Reise meines Lebens auf Papier festgehalten – Tag für Tag und fast immer ausgeschlafen! Zugegeben auf Tag eins folgte noch der Vermerk „Vormittag langer Schlaf“ am Tag drei. Der Rutsch ins Neue Jahr muss also wirklich anstrengend gewesen sein – aber Schritt für Schritt wurden die Notizen in den Tagesspalten des guten alten Kalenders ausführlicher, munterer und gehaltvoller. Ohne dass ich es bewusst vorhatte, schrieb ich wie selbstverständlich täglich weiter. Mit Jahresmitte trat ich meinen Dienst bei der Österreich Werbung an und wusste bald meine Intuition zu deuten. Reisen, viel unterwegs sein, ständig neue Impulse, viele Begegnungen, Eindrücke und Erlebnisse boten immer mehr Schreibstoff und forderten zumindest am Papier ihre Ordnung ein.

Das Papier

Der Werbekalender wurde mit dem nächsten Jahreswechsel gegen ein würdigeres Format eingetauscht, den „Tebe Ideal Luxus-Chefkalender“. Ideal für mich nicht des Namens wegen (nein!), sondern weil er mir für jeden Tag eine ganze leere Seite bietet und weitere wertvolle Nützlichkeiten in puncto Übersicht. Ich bleibe ihm nun – resistent gegen alle möglichen virtuellen Versuchungen –  bereits seit 33 Jahresausgaben aus voller Überzeugung treu. Einzig die Farbe wechsle ich ab und zu. Jährlich bereits im Frühherbst fragt der nette Mitarbeiter des Schreibwarengeschäftes meines Vertrauens bei mir nach, für welche Optik des Ledereinbandes (dieser Luxus ist wahrlich berechtigt!) ich mich diesmal entschieden habe. Ein Ritual, das mich jedes Jahr aufs Neue in Rührung versetzt und meinem Tagebuchkauf die persönliche Wertigkeit verleiht, die ein anderer vielleicht seinem Autokauf zuschreiben würde.

Dokumentation, Reflexion, Von-der-Seele-Schreiben, Demut

Warum schreibe ich nun täglich seit über 12.000 Tagen in mein lederverkleidetes Buch? Aus vier Gründen: Ganz oben auf der Liste steht die Dokumentation. Ich finde es einfach wunderbar, nicht zuletzt in Zeiten angehender Vergesslichkeit, mein Leben aufgezeichnet zu wissen, wann ich wo war, was ich erlebt habe, welche Begegnungen ich mit welchen Menschen wann hatte. Ich liebe es, meine persönlichen Jahresstatistiken aufgrund meiner Notizen zu machen. Wie oft war ich mit meiner (nun leider verstorbenen) Hündin Bertha joggen? Über 2050 Mal entlang des Forstsees – unvergessliche gemeinsame Stunden! Wie oft war ich im Wörthersee schwimmen, wie oft in Wien in welchem Theater, wie oft mit den Gästen meines Reiseunternehmens TLS Reisekultur www.tlsreisekultur.at in Venedig, welche Bücher habe ich gelesen und und und. Allein durch das Niederschreiben habe ich das Gefühl, dass sich das alles in irgendeiner Weise manifestiert und erst so wirklich abgeschlossen ist. Vor allem aber wird es durchs Nachlesen wieder in wertvolle Erinnerung gerufen. Und nicht nur das! Es ist auch höchst spannend, sich selbst zeitversetzt zu lesen und dabei seinen eigenen Wandel in Bezug auf Prioritäten, Ansichten, Einstellungen, Handschrift etc. zu beobachten.

Ein zweiter für mich bedeutender Anreiz, Tagebuch zu schreiben, ist die tägliche Übung der Reflexion. Als munterer Morgenmensch schreibe ich beim Frühstückskaffee meine Notizen zum Vortag. Da bin ich gezwungen, die Geschehnisse noch einmal Revue passieren zu lassen, zu reflektieren, zu überlegen, was gut und weniger gut war. Mit dieser bewussten Analyse habe ich die Chance, auch nützliche Lehren zu ziehen, mich zu loben oder zu tadeln. Und diese Überlegungen wirken auch oft wie ein Ideengenerator für Neues, für Kreatives.

Und natürlich gibt es noch einen gewichtigen Grund, zur persönlichen Feder zu greifen. Ich kann mir damit einfach von der Seele schreiben. Ob Leid, ob Freud! Boxsack, Klagemauer, Beichtstuhl, Schwester, Freundin, Psychotherapeut – ein Tagebuch ist multifunktional

Über die Jahre kristallisierte sich für mich noch ein weiteres Bedürfnis heraus, dem ich im ständigen Zwiegespräch mit mir selbst ganz gut nachkommen kann: dem bewussten Danken. Täglich gilt es drei „Dinge“ niederzuschreiben, für die ich dankbar bin. Und schon fühle ich mich wieder ein Stück zufriedener – nach dieser Übung der Demut.

Lebensbegleiter

Zu schreiben gibt es für mich immer viel – ob auf meinen zahlreichen Reisen, im ganz normalen Alltag oder im Lockdown. Einmal über jenes, das von außen einströmt, einmal über jenes, das von innen kommt und auf Papier festgehalten werden will. Rund 4000 Schreibstunden habe ich bis jetzt meinem eigenen Leben und mir ganz persönlich gewidmet. Das Tagebuch ist zu meinem treuen und engst vertrauten Begleiter, nicht nur auf meinen Reisen durch die Welt, sondern auf meiner Reise durch das ganze Leben geworden, das Schreiben zu einem unverzichtbaren Ritual – mindestens auf Stufe des Zähneputzens. Und um die positive Wirkung von Ritualen weiß man ja.

Gerade jetzt bewegen wir uns in Zeiten, in denen selbstverständliche Gewohnheiten, darunter jene mit rituellem Charakter, plötzlich nicht mehr selbstverständlich sind. Warum sich nicht auf Neues einlassen, was möglich und erlaubt ist? Wie wäre es mit Tagebuch-Schreiben? In welcher Form, in welcher Intensität und in welcher Absicht auch immer. Denn sein eigener Storyteller zu sein, das hat etwas. Besonders auch mit der Perspektive auf zumindest einen sehr interessierten Zuhörer, respektive Leser – den Protagonisten selbst. Und die Story wird sicher gut. Denn: Das Leben schreibt eben die besten Geschichten!

Mag.a Regina Rauch-Krainer, MAS
TLS Reisekultur GmbH

 

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Lösungsorientiert für die Klienten im Einsatz

Lösungsorientiert für die Klienten im Einsatz

„Der Besuch beim Anwalt ist wie der Besuch beim Zahnarzt. Ich bin froh, wenn ich das nicht brauche“. Diesen Satz hörte ich bei Rechtsberatungen immer wieder. Der Besuch beim Anwalt hat für Personen immer wieder einen negativen Beigeschmack und wird als unangenehm empfunden.

Diese Ansichten sind überholt und entsprechen nicht mehr dem modernen Rollenbild des Anwalts. Aufgabe des Rechtsanwalts soll es sein, nicht die Probleme in den Vordergrund zu stellen, sondern Lösungskompetenz zu beweisen und dem Mandanten Möglichkeiten aufzuzeigen, sein Recht bestens durchzusetzen. Dazu gehört insbesondere, vorliegende Sachverhalte rechtlich zu analysieren und festzustellen, ob bei Streitigkeiten eine einvernehmliche, außergerichtliche Lösung noch möglich ist oder gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Auch gehört es zu den wesentlichen Aufgaben des Anwalts, dem Klienten offen zu kommunizieren, wenn rechtliche Schritte nicht erfolgversprechend sind.

Bei Streitigkeiten setze ich mich mit vollem Engagement für meine Mandanten ein, erkläre aber auch offen, wenn Rechtsansichten unrichtig oder Erfolgsaussichten gering sind. Meist ist auch der wirtschaftliche Zugang zu beachten und zu prüfen, ob im Sinne einer „Kosten-Nutzen-Rechnung“ eine gerichtliche Verfolgung des Anspruchs zielführend ist oder nicht doch allenfalls die Durchführung einer Mediation zu einer rascheren Lösung führt, die auch den Wünschen des Mandanten entspricht.

Insbesondere bei Vertretungen von Unternehmen ist der „Kosten-Nutzen-Faktor“ wesentlich, um zu beurteilen, welche rechtlichen Schritte man setzt. Immerhin kann auch eine schlussendlich zwar erfolgreiche, aber jahrelange gerichtliche Auseinandersetzung den gewünschten Erfolg, beispielsweise eine Zahlung nicht garantieren, insbesondere wenn die gegnerische Partei insolvent wird.

Zu beobachten ist, dass die Frage, welchen Aufwand man betreiben muss, um zu seinem Recht zu kommen, in familienrechtlichen Auseinandersetzungen meist völlig untergeht. Hier wird nicht nur der pekuniäre Kostenfaktor unberücksichtigt gelassen, sondern werden Streitigkeiten zwischen Eltern oder Ehegatten meistens am Rücken derer ausgetragen, die es eigentlich zu schützen gilt, der Kinder. Besonders in jenen Bereichen, in denen die Eltern emotional noch in der Trennungsphase verhaftet und andere, als sachliche Argumente bedeutsam sind, ist die Beiziehung eines Rechtsanwalts von wesentlicher Bedeutung. Gerade in diesen sensiblen familiären Rechtsstreitigkeiten gilt es, Lösungen zu finden, um auch nach Abschluss eines allfälligen Gerichtsverfahrens die Begegnung der Eltern auf Augenhöhe und Gespräche miteinander zu ermöglichen. Leider gibt es aber gerade auch in diesem sensiblen Lebensabschnitt Standeskollegen/-innen, die ohne Rücksicht auf Verluste prozessieren und zum Schluss nur gegenseitige Anschuldigungen/Verletzungen übrig bleiben. Eine Akzeptanz zwischen den Eltern ist in derartigen Fällen nur mehr schwer möglich.

Bereits in meinen ersten Jahren als Anwältin erkannte ich, dass zahlreiche Streitigkeiten vor Gericht auf Missverständnisse zwischen Parteien zurückzuführen waren, die nicht aufgetreten wären, hätte man beispielsweise vor Vertragsabschluss über diese Punkte gesprochen. Es war mir daher ein Anliegen, mich im Bereich der Vertragsgestaltung weiterzubilden und beschloss ich in den Jahren 2017/2018 berufsbegleitend ein postgraduate Studium an der Universität Krems zu absolvieren. Seit meinem ausgezeichneten Abschluss konnte ich bei der Vertragserrichtung zwischen Parteien bereits oftmals Punkte aufzeigen, die niemand beachtet hatte und die möglicherweise in der Abwicklung des Vertrages zu Unstimmigkeiten geführt hätten. Man wird als Vertragserrichter niemals alle Eventualitäten berücksichtigen können. Wer hätte vor zwei Jahren bei Erstellung eines Mietvertrages daran gedacht, dass wir mit einer Pandemie konfrontiert sein werden? Dennoch sollte es das Ziel sein, allenfalls bereits getroffene, unklare Regelungen zwischen den Vertragsparteien aufzuzeigen und Lösungsvorschläge anzubieten.

Der Besuch beim Anwalt kann nur dann unangenehm sein, wenn man zu spät rechtliche Beratung in Anspruch nimmt. Erkennt man jedoch früh genug die Notwendigkeit, einen Rechtsbeistand beratend beizuziehen, können viele – auch kostenintensive Streitigkeiten – verhindert werden. Dies gilt sowohl für die allgemeine Vertragserstellung (beispielsweise beim Bau eines Hauses oder bei Abschluss eines Mietvertrages), als auch besonders im familiären Bereich (Errichtung von Partnerschafts- oder Eheverträgen).

Mit vollem Engagement und Ehrlichkeit für meine Mandanten da zu sein, ist mein Credo und versuche ich dies auch stets bestmöglich umzusetzen.

Mag.a Kornelia Kaltenhauser, LL.M.
FINK + PARNTER Rechtsanwälte

LEAN IN Circle sind kleine Gruppen, die sich regelmäßig treffen, um zu lernen und zusammen wachsen. In diesen Peer-Gruppen werden Themen besprochen, die für das erfolgreiche Vorankommen in Unternehmen wichtig sind und die Selbstkompetenz stärken.Grundlage ist das Buch von Sheryl Sandberg ,,Lean In-Frauen und der Wille zum Führen“

Am Montag, den 19. März 2018, um 18:30 Uhr trifft sich wieder der BFC-LEAN-In Circle zur 2. Runde “Taming your Inner Critic”.  Jeder hat den inneren Kritiker, den es zu zügeln gibt. Im BFC-LEAN-In Circle, helfen wir Ihnen den inneren Kritiker zu zügeln.!!

  • Welche Trigger muss man bei Ihnen drücken, damit ihr innere Kritiker sofort zur Stelle ist?
  • Welche Sounds spielt ihr übler DJ?
  • Wie wehrt man sich gegen den üblen DJ?
  • Welche Techniken wendet man an, um den üblen DJ zu überlisten?

Moderation: MMag.a Margarita Todoroff
BFC Expertin

 

 

 

 

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Noch immer sind Frauen in höheren Führungspositionen unterrepräsentiert Dies bestätigen zahlreiche Studien und es scheint sich auch recht langsam in den nächsten Jahren zu verändern. Das Fehlen von attraktiven weiblichen Rollenvorbildern im Top Management gilt auch als Grund, warum der Anteil Frauen in diesen Positionen nicht wächst.

Um in die oberen Etagen betrieblicher Hierarchien zu gelangen
sind neben fachlichen Qualifikationen eine spezifische „Aufstiegskompetenz“
und der Wille zur Führung erforderlich. Dazu zählt u.a. die Kunst strategisch
zu denken und mikropolitisch zu agieren.

Unsere hochkarätige Impulsgeberin hat über ihre persönliche Karriere
und die Herausforderungen im Top Management berichtet
und gab Inspiration für die eigene Karriere.

Impulsgeberin:
Andrea Stürmer, MSc., MPA
Vorstandsvorsitzende der
Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft

Moderation:
Mag.a Daniela Stein
BFC Geschäftsführerin

„Uncertainty“ war immer schon ein steter Begleiter von Entscheidungen – sowohl von Aufsichtsräten als auch von Vorständen. Durch die rasante Entwicklung von Digitalisierung und gesellschaftspolitischen Veränderungen haben sich aber die Dimension und die Mannigfaltigkeit dieser „Unsicherheit“ bedeutend erhöht. Dieser Wandel stellt nun erprobte Geschäftsmodelle in Frage und erfordert von den Unternehmen nicht zuletzt häufig strategische Neuausrichtungen. Somit sind nun Vorstand und Aufsichtsrat mehr und mehr gefordert die Unternehmen auf künftige Szenarien vorzubereiten und gleichzeitig das Potenzial und die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.

Themenschwerpunkte:
-Haftung und Rechtliches für Vorstand, Aufsichtsrat
-Kennzahlen für Vorstand, Aufsichtsrat
-Uncertainty: wie geht man im Unternehmen damit um?
-Datensicherheit: Datenschutz Verordnung neu (Cybercrime und D&O)

Vortragender:
Mag. Georg Wielinger
Partner bei Kaan Cronenberg & Partner,
Rechtsanwälte

 

regioWIN CB Workshop & B2B Veranstaltung: „Professionelle Sichtbarkeit für Unternehmerinnen“

Im Rahmen des Interreg SI-AT Projektes regioWIN fand am 15. Mai 2017 der 1. Cross Border Workshop und das 1. regioWIN B2B Vernetzungstreffen statt.

Den Teilnehmerinnen wurde neues Wissen für die virtuelle Sichtbarkeit und ihren Online Auftritt mitgegeben.

Workshopthema: „Social Media für innovative Unternehmerinnen“
Referentin: Mag.a  Sarah Themessl  

Am Nachmittag wurde der Veranstaltungsraum zum regioWIN B2B Marktplatz umgebaut. Die Unternehmerinnen aus Kärnten, der Steiermark und Slowenien konnten sich, ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren und sich vernetzen. Bei der „regioWIN Matching-Wall“ wurden mögliche Kooperationspartnerschaften bereits festgehalten.

Organisator dieser Veranstaltung: Business Frauen Center (Daniela Stein & Sarah Themessl)
regioWIN Leadpartner: Innovation Region Styria GmbH (IRS) (Claudia Krobath)

 

regioWIN CB Workshop & B2B VeranstaltungBusiness Frauen Center – regioWIN

 

Die Projektpartner:

Innovation Region Styria GmbH (IRS)
Freiraum Business Center Graz
Technologiezentrum Deutschlandsberg
Energie Center Lipizzanerheimat Bärnbach
Business Frauen Center Klagenfurt
Štajerska gospodarska zbornica
Evropski kulturni in tehnološki center Maribor
Ljudska univerza Murska Sobota

 

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie hier.

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