Niemals zurück zur Normalität.

Zukunftsfähiges Wirtschaften. Beziehung zur Welt und zur Natur neugestalten.

Der Sinn der Wirtschaft liegt darin, Wohlstand und Sicherheit für alle zu erzeugen und Menschen dabei miteinander zu verbinden. Doch die Wirtschaft hat sich zu einem Monster entwickelt, das wenige sagenhaft reich macht, viele in Armut zurücklässt und dabei den Planeten zerstört.

„Covid19 sei Dank!“ Krisen decken Unzulänglichkeiten nämlich schonungslos auf. Den meisten hat die Pandemie überdeutlich gezeigt, wo wir das Rad überdreht haben. Zu viel Machthaberei, zu viel nutzloser Konsum, zu viel Gier und Ausbeutung, zu viel Gerissenheit und Respektlosigkeit, zu viel Effizienz, die uns verwundbar macht. Man sieht, wie zerbrechlich unser aller Lebensentwurf ist. Schmerzhaft erkennen wir endlich, dass Antworten für die Zukunft überwiegend in der Vergangenheit zu finden sind. „More oft he same“ wird nicht mehr funktionieren.

Mit den Sustainable Development Goals (SDG’s) https://sdgs.un.org/goals der Vereinten Nationen gibt es eine Vision einer greifbaren, guten Zukunft.

Im Jahr 2015 stimmten die Staats- und Regierungschefs der Welt 17 globalen Zielen zu (offiziell als Ziele für nachhaltige Entwicklung oder SDGs bekannt). Diese Ziele haben zwar die Kraft, bis 2030 eine bessere Welt zu schaffen, indem Armut beendet, Ungleichheit bekämpft und die Dringlichkeit des Klimawandels angegangen wird, aber es braucht dazu noch unglaublich viel Anstrengung und  Entschlossenheit. Von den Zielen geleitet, liegt es nun an uns allen – Regierungen, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit – endlich effektiv zusammenzuarbeiten, um eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

Ich bin überzeugt davon, es werden mehrig weibliche Entscheidungsträgerinnen, Unternehmerinnen und Politikerinnen sein, die Zukunft auf diese Nachhaltigkeitsziele auszurichten und mit unbändigem Mut, Kreativität und Durchschlagskraft umzusetzen.

Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit sind immer prozessorientiert. Es ist keineswegs zielführend oder gar langfristig nachhaltig dann und wann eine NGO ein bissl zu unterstützen. Es braucht jede Menge Hirnschmalz, Zeit und Kreativität die Prozesse im Unternehmen auf verantwortliches Wirtschaften auszurichten. Und es gibt dafür auch kein Patentrezept. Je nachdem, wie ernst es das Unternehmen mit dieser Verantwortung nimmt und in welchen Spielfeldern des Unternehmens (Markt, Mitarbeiter, Gesellschaft, Umwelt) Ziele definiert werden. Richtungsweisend und hilfreich sind genannte SDG’s der Vereinten Nationen.

Welche Maßnahmen müssen also eiligst Fahrt aufnehmen:  Expertisen in die politische Diskussion einbringen. Wirksam, öffentlich und nachvollziehbar. Angemessen auf die Tatsache reagieren, dass der Mensch zu einem bedrohlichen Einflussfaktor auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Korrekturen in Produktion und Konsum veranlassen, um ein gutes Leben auf Dauer möglich zu machen. Globalisierung korrigieren, Ungleichheiten bekämpfen, Bildung forcieren, digitale Kompetenzen anheben, überbordende Kohlendioxid Emissionen, Ressourcen-Verschwendung und schamlose Finanzgeschäfte besteuern, die Steuer-Schlupflöcher der Konzerngiganten schließen. Den alten Industrien die Ängste nehmen. Mut machen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Achtsamkeit und Verantwortung für die nächsten Generationen vor zügellosem Wachstum stellen.

Wenn die Pandemie im Griff ist, werden wir nicht mehr „Das geht nicht“ sagen können – wir werden „Wir wollen nicht“ sagen müssen. Und damit unseren Kindern endlich reinen Wein einschenken: Für euch sind wir nicht bereit, unser Leben zu ändern. Oder wir ändern es tatsächlich. JETZT SOFORT.

Nützliche Links: www.respact.at www.verantwortung-zeigen.at www.csr-circle.at www.globalcompact.at www.sdgwatch.at

„Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht!“

Marie von Ebener-Eschenbach

Ein Zitat von Marie von Ebener-Eschenbach bringt es auf den Punkt. Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Macht und Möglichkeit falsche Entwicklungen zu korrigieren. Zugegeben, Menschen in Entwicklungsländern haben es sicher schwerer, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen, aber es gibt einige überraschende Pioniere am schwarzen Kontinent. Während die EU ewig lange an der gesetzlichen Reduzierung von Plastiksackerl bis ins Jahr 2025 schraubt, sind sie in Marokko, Mauretanien oder Tansania längst komplett verboten. Vorreiter Ruanda hat sogar eine eigene Plastikpolizei – und in Kenia zeigt sich, dass ein Bewusstseinswandel wichtiger ist als Verbote.

Unser Konsumverhalten hat enorme Auswirkungen.

Ein wichtiger Schritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit ist es, über das eigene Konsumverhalten und mögliche Alternativen nachzudenken. Denn unsere Konsummuster haben erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern. Oft gehen wir mit Lebensmitteln, elektronischen Geräten oder Kleidung sorglos um: wir verbrauchen gedankenlos und werfen Produkte oft wenig oder gar ungenutzt weg. Nicht selten kommt es darüber hinaus zu schweren Menschenrechtsverletzungen in Zusammenhang mit der Herstellung oder Entsorgung der von uns konsumierten Produkte: man denke an die Rohstoffe für unsere Handys, Sojaanbau für die Tiermast, Baumwolle für billige Kleidung, die skrupellose Entsorgung von giftigem Elektroschrott auf Müllkippen in Westafrika.

Nachhaltigkeit im Alltag ist eigentlich ganz einfach.

Das Zauberwort heißt „Information“. Nehmen wir die Berichte über das unsagbare Leid von Menschen und Tieren und kollabierenden Ökosystemen bewusster auf, die durch Egoismus, Bequemlichkeit, Geiz und Gier hervorgerufen werden. Muss es tatsächlich das T-Shirt um 5 Euro aus Fernost sein, Fleisch aus Massentierhaltung und schrecklichen Tiertransporten um die halbe Welt sein, Erdbeeren im Winter, kostbares Wasser für die Sommer-Berieselung von zubetonierten Plätzen in Tourismusorten, Energie aus fossilen Rohstoffen, in Plastikfolie verpackte Gurken etc. Können wir nicht mehr tun für Artenvielfalt und Biodiversität?

Ja wir können. Und wir müssen uns intensiv um Verbündete bemühen. Auch wenn es täglich ein Plädoyer für die wunder- und kostbare Schöpfung bedarf.

Nützliche Links: www.greenpeace.de www.klimabuendnis.at www.global2000.at www.wwf.at www.vierpfoten.at

Zur Person

Ursula Mayer. Steinbock 1966.

Kommunikationsfachfrau mit weit über drei Jahrzehnten nationaler und internationaler Erfahrung. Bedacht mit einigen „schicken Werbepreisen“.

2002 eigene Werbe- und PR Agentur mp.creations mit Kernkompetenzen CI/CD/Event gegründet. Vollschnäuzig von Werbung mit zu wenig Tiefgang, 2014 den Fokus auf die Spezialdisziplin CSR (Corporate Social Responsibility) gerichtet.

„Immer schneller, höher, weiter, billiger“. Das Ergebnis aus der Krise wird nicht sein, dass wir aus der Wachstumsspirale schlagartig ausbrechen können. Aber sie ermöglicht es uns über Alternativen nachzudenken und neu zu bewerten, was wir wirklich brauchen und was nicht. Lasst uns gemeinsam neue Wege einschlagen, regenerative Kulturen aufbauen, Ökosysteme wieder ins Gleichgewicht bringen, regionale Wirtschaftskreisläufe schließen und Rahmenbedingungen schaffen, die das Leben fördern, anstatt es zu boykottieren.

Das ist mein Angebot an mutige, empathische und wache Unternehmerinnen. Nachdenken, Verändern, Verbessern und mit tiefgreifender, SINNhaften Kommunikation begleiten.

Stolz auf Lieblingskundschaften wie Goerner Group (Verpackungsindustrie) und Ortner Group (Reinraumtechnik), die den Siegeszug beim TRIGOS (Österreichs renommiertester Nachhaltigkeitspreis) in der Kategorie Social Innovation & Future Challenges mit mp.creations an ihrer Seite vollbracht haben.